Emergency Medical Services – Verstopfung und Darmprobleme

Alle Substanzen werden unter Abführmittel verstanden, welche bei Verstopfungen helfen können und die Stuhlentleerung beschleunigen. Eine Verstopfung ist immer dann vorhanden, wenn die Stuhlentleerung über einen längeren Zeitraum maximal dreimal in einer Woche erfolgt und wenn die Entleerung nur mit starkem Pressen möglich ist. In der Apotheke gibt es rezeptfreie Abführmittel und es gibt zudem auch natürliche Hausmittel zur Abhilfe. Wer Abführmittel bestellen möchte, der sollte darauf achten, dass diese wenige Nebenwirkungen haben und gut verträglich sind. Zu beachten ist immer, dass man sich Abführmittel nur dann kaufen sollte, wenn Verstopfungen behandelt werden. Keiner sollte sich online Abführmittel bestellen, wenn er diese zum Abnehmen nutzen möchte.

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Die Wirkung der Abführmittel

Bereits seit Jahrtausenden sind die Abführmittel nun schon bekannt. Verstopfungen wurden bereits in dem alten Ägypten mit Rizinusöl behandelt. Natürlich werden die Abführmittel rezeptfrei in der Apotheke erhalten und heute noch von vielen Menschen genutzt. Regelmäßig nehmen etwa 9 Millionen Menschen aus Deutschland Abführmittel ein und über 30 Prozent greifen dabei sogar täglich darauf zurück. Dem recht flüssigen Stuhl innerhalb des Dickdarms wird bei der Verdauung nach und nach Wasser entzogen. Der Stuhl dickt damit und er wird fester. An dieser Stelle setzen viele rezeptfreie Abführmittel an und sorgen dafür, dass der Wasserentzug aus dem Stuhl behindert wird. Oftmals wird auch dafür gesorgt, dass in dem Stuhl die Wasserausscheidung gefördert wird. Der Stuhl wird damit weicher, er gewinnt an Volumen und dann lässt er sich am Ende leichter ausscheiden.

Wie werden Abführmittel angewendet?

Wer sich rezeptfrei Abführmittel in der Apotheke bestellen möchte, der kann diese direkt in den Darm einführen oder diese auch oral einnehmen. Wer sich online für einen Einlauf oder Zäpfchen entscheidet, der kann davon ausgehen, dass diese Abführmittel meist sehr schnell wirken. Wird die orale Einnahme bevorzugt, dann dauert es in der Regel wesentlich länger, bis die Wirkung einsetzt. Die Tablette kann am besten abends vor dem Schlafen genommen werden, denn der Effekt setzt erst etwa nach 6 bis 10 Stunden ein. Wer zum ersten Mal Abführmittel einsetzt, der sollte dabei wissen, dass es meist im Anschluss an die komplette Darmentleerung dauern kann, bis erneut ein Stuhlreiz einsetzt. Nicht selten greifen Menschen ein erneutes Mal zu dem Abführmittel, weil sie irrtümlicherweise der Meinung sind, dass der Darm noch verstopft ist. Die Nebenwirkungen, die Risiken und auch die Anwendung von dem Abführmittel ist immer davon abhängig, für welches rezeptfreie Abführmittel sich die Käufer entschieden haben. Allgemein gibt es die Gleitmittel, hydragoge Abführmittel, osmotisch wirkende Abführmittel sowie Quell- und Füllstoffe.

Die Gleitmittel

Wer rezeptfreie Gleitmittel online bestellen möchte, der sollte beachten, dass diese direkt in den Darm eingeführt werden. Sie können dafür sorgen, dass die verhärteten Stuhlanteile besser entleert werden. Der Stuhl wird weicher und die Darmwände gleitfähig gemacht. Abführmittel wie Glycerin oder Paraffinöl gehören zu diesen Abführmitteln. Werden Abführmittel wie Glycerin eingenommen, dann können bei der Darmschleimhaut starke Reizungen auftreten. Wer Mittel mit Paraffinöl bestellen möchte, der sollte beachten, dass der Kalium- und Kalziumspiegel stark absinkt. Schäden im Analbereich können auftreten, wenn es sich um eine langfristige Anwendung handelt. Zudem kann sich dann das Paraffin auch in dem Körper ablagern. Chronische Entzündungen können durch die Fremdkörper im Köper hervorgerufen werden und sie können langfristig für die Entartung von Zellen sorge. Die Folge darauf könnte dann Krebs sein.

Die hydragogen Abführmittel

Wer hydragogene Abführmittel online bestellen möchte, der sollte wissen, dass es sich dabei um pflanzliche Wirkstoffe wie Senesblätter, Faulbaumrinde, Rhabarber und Aloe handelt. Mit dazu gehören allerdings auch synthetische Abführmittel wie Natriumpicosulfat und Bisacodyl. Mit zu den darmreizenden Abführmitteln muss auch das stark abführende Rizinusöl gezählt werden. Im Dickdarm wird durch diese Arzt Abführmittel die Eindickung des Stuhls verhindert. Dies geschieht, indem aus der Darmwand der Einstrom von Wasser in den Darm gefördert wird. Manche Abführmittel aus der Gruppe tragen dazu bei, dass bei dem Darm die Eigenbewegung verbessert wird und am Ende kann der Stuhl leichter weiterbefördert werden. Die Anthrachinonhaltigen Abführmittel wie Rhabarber, Aloe, Faulbaumrinde und Sennesblätter erzeugen oftmals Durchfall. Durch den Durchfall gibt es dann meist einen hohen Elektrolyt- und Wasserverlust. Der Darm wird stark gereizt und sie stehen zudem in dem Verdacht, dass sie krebserregend sind. Krämpfe und Durchfall können auch bei den synthetischen Abführmitteln entstehen. Mit der Zeit führen sie zudem zur Gewöhnung.

Die osmotisch wirkenden Abführmittel

Bei den osmotisch wirkenden Abführmitteln gehören Sorbit, Glaubersalz, Bittersalz, Lactulose und Milchzucker zu der Gruppe. Nachdem Wasser in dem Darm gebunden wird, wird der Stuhl damit weicher. Der Stuhlreiz wird ausgelöst, nachdem das Stuhlvolumen größer ist. Dank der weicheren Konsistenz kann der Stuhl zudem auch besser ausgeschieden werden. Wie bei den Quell- und Füllstoffen ist auch bei der Einnahme von osmotisch wirkenden Abführmitteln sehr wichtig, dass auf die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme geachtet wird. Wer osmotisch wirkende Abführmittel kaufen möchte, dass es diese unterschiedlich zu bestellen gibt. Entweder sie werden direkt in den Darm eingeführt oder aber sie werden oral eingenommen. Sehr gerne werden diese Abführmittel vor Operationen genutzt, nachdem sie bei dem Darm zur völligen Entleerung führen. Als Nachteil muss bei den Abführmitteln erwähnt werden, dass es oftmals zu einem erhöhten Vitamin- und Mineralstoffverlust kommt. Im Laufe der Zeit kann dies zu Mangelerscheinungen führen. Manche osmotisch wirkenden Abführmittel dürfen bei Bluthochdruck nicht genutzt werden und dazu gehört Glaubersalz. Dies ist wichtig, nachdem sich der Bluthochdruck sonst verschlechtern kann. Mit gewissen Medikamenten wie zum Beispiel der Anti-Baby-Pille kann es bei dem Abführmittel zu Wechselwirkungen kommen.

Die Quell- und Füllstoffe

Beispielsweise zählen zu den Quell- und Füllstoffen Flohsamen, Agar-Agar, Leinsamen und Weizenkleie. Allesamt bieten den Vorteil, dass sie pflanzlichen Ursprungs sind. Im Darm wird von den Quellmitteln Wasser aufgenommen und sie quellen sich auf. Die Stuhlmenge wird damit vergrößert und der Stuhl kann damit weicher werden. Damit Quellmittel auch ausreichend Wasser aufnehmen können, sollten die Käufer beachten, dass diese ausreichend trinken. Liegt zu wenig Wasser in dem Verdauungstrakt vor, dann entsteht im schlimmsten Fall der Darmverschluss. Wer sich rezeptfrei Quellstoffe bestellen möchte, der hat dabei den Vorteil, dass diese kaum Nebenwirkungen haben und lokal in dem Darm wirken. Bei der Einnahme ist allerdings zu beachten, dass Blähungen entstehen können. Bei organischen Erkrankungen eines Darms zeigen die Quellstoffe zudem keine Wirkung. Die Quellmittel können immer nur oral eingenommen werden.

Das Abnehmen mit Abführmittel

Bei Abführmittel handelt es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, welche am häufigsten missbraucht werden. Abführmittel sollten aus medizinischer Sicht nur dann verwendet werden, wenn eine Verstopfung behandelt wird. Nur selten gibt es weitere Situationen, wo die Abführmittel eingesetzt werden und dazu gehören Bluthochdruck, Herzinfarkt, Hämorrhoiden, Analfissur mit schmerzhaftem Stuhlgang, eine Operation oder eine Darmspiegelung. Damit hier das starke Bauchpressen verhindert wird, werden Abführmittel genutzt.

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Zum Teil werden Abführmittel allerdings auch zum Abnehmen genutzt. Viele Menschen glauben, die Verdauung wird mit Abführmittel beschleunigt und dem Körper fehlt somit die Zeit, dass die Kalorien der Nahrung aufgenommen werden. Mit der Zeit soll sich damit dann ein Gewichtsverlust einstellen. Wer rezeptfreie Mittel für das Abnehmen nutzen möchte, der sollte beachten, dass diese nicht zum Abnehmen geeignet sind. Die Verdauung wird mit Abführmittel zwar beschleunigt, doch dies nur in dem Dickdarm. Bereits im Dünndarm erfolgt allerdings größtenteils die Aufnahme von Nährstoffen. Mit Hilfe von Abführmittel kann damit nicht abgenommen werden, denn durch die Abführmittel wird die aufgenommene Energiemenge nicht abgesenkt. Wer sich Abführmittel rezetfrei online bestellen möchte, nimmt dieses dann hochdosiert ein. Durch die hohe Dosierung ist es möglich, dass schwere Nebenwirkungen auftreten. Der Körper verliert Mineralstoffe und Flüssigkeit. Störungen im Elektrolythaushalt können auf Dauer auftreten und hier besonders im Kaliumhaushalt. Wenn der Kaliumspiegel absinkt, dann kann die Herzfunktion gestört werden und es kann auch zu Muskelschwäche kommen. Bei der Darmschleimhaut können durch ständige Durchfälle Reizungen entstehen.

Mit Abführmittel entschlacken

Abführmittel werden neben Diäten auch häufig für die Entschlackungs-Kuren genutzt. Besonders im Frühling werden oftmals Entschlackungs-Kuren durchgeführt, damit der Körper von angesammelten Schlacken befreit wird und gereinigt wird. In erster Linie werden zum Entschlacken Abführmittel wie Glaubersalz oder Bittersalz genutzt. Die Einnahme sollte immer zuvor mit einem Arzt besprochen werden, denn es kann zu Nebenwirkungen wie Muskelschwäche und Blutdruckabfall kommen.

Was wird bei einer Verstopfung beachtet?

Wer von einer Verstopfung geplagt wird, der muss sich nicht chemische Abführmittel kaufen. Jeder kann auch versuchen, dass er die Verdauung wieder auf natürliche Art und Weise in Gang bringt. Zunächst ist bei jedem mit Verstopfungen wichtig, dass das alltägliche Verhalten genauer betrachtet wird. Wie steht es beispielsweise mit sportlicher Aktivität oder wie gesund ist die Ernährung? Jeder sollte bewusst auf die Ernährung achten und am besten Lebensmittel konsumieren, welche viele Ballaststoffe enthalten. Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile, welche innerhalb des Darms aufquellen und die Verdauung ankurbeln. In Vollkornprodukten sind besonders viele Ballaststoffe enthalten. Sie kommen allerdings auch bei Hülsenfrüchten, Gemüse und Obst in größeren Mengen vor. Jeder sollte für sich überprüfen, ob er ausreichend trinkt. Mindestens zwei Liter Flüssigkeit sollten pro Tag getrunken werden. Am besten ist hier natürlich Wasser geeignet. Wird zu wenig Wasser getrunken, dann führt dies dazu, dass der Stuhl nur schwer ausgeschieden werden kann und besonders hart ist. Sportliche Aktivität ist sehr wichtig und so sind Walken, Schwimmen, Joggen oder Radfahren geeignet. Für den Darm ist Bewegung wie eine Massage und damit wird geholfen, dass die Bewegung angekurbelt wird. Bei Verstopfung kann neben der Ernährungsumstellung auch die leichte Bauchmassage helfen. Mehrmals pro Tag kann der Bauch massiert werden und dies um den Bauchnabel herum. Wichtig an dieser Stelle ist, dass mit dem Uhrzeigersinn kreisende Bewegungen ausgeführt werden.

Können natürliche Hausmittel bei Verstopfungen helfen?

Wer Verstopfungen oder Verdauungsprobleme hat, der hat oftmals mit mehr Bewegung und der Ernährungsumstellungen keinen Erfolg. In diesem Fall kann auf natürliche Hausmittel zurückgegriffen werden. Zu den Hausmitteln gehören Hülsenfrüchte wie Bohnen undLinsen, Kiwis, Pflaumensaft oder Birnensaft, getrocknete Pflaumen, Feigen oder Aprikosen sowie Sauerkrautsaft oder Sauerkraut. Zu vermeiden sind stopfende Lebensmittel wie Weißmehlprodukte, Kakao oder Bananen. Falls Verdauungshilfen nicht anschlagen, dann kann ein sanftes Abführmittel mit Quellmitteln gewählt werden. Beispielsweise gehören Weizenkleie, Flohsamen oder Leinsamen zu den Quellmitteln. Bei den natürlichen Abführmitteln ist zu beachten, dass diese mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden. Dies ist wichtig, weil sie im Darm aufquellen. Ohne negative gesundheitliche Folgen können Quellmittel über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Werden Quellmittel allerdings eingenommen, dann ist zu beachten, dass die Aufnahme von weiteren Medikamenten gehemmt oder verzögert werden kann. Weitere Medikamente sollten dem Körper damit zeitlich versetzt zugeführt werden.

Bei pflanzlichen Abführmitteln gilt Vorsicht

Viele pflanzliche Produkte haben den Ruf, dass sie sehr bekömmlich und mild sind. Dies gilt allerdings nicht für manche pflanzliche Abführmittel. Haben pflanzliche Abführmittel den Wirkstoff Anthrachinon, dann stehen sie in dem Verdacht, dass sie starke Nebenwirkungen wie Krebserkrankungen hervorrufen können. Anthrachinonhaltige Abführmittel sind beispielsweise Mittel aus Faulbaumrinde, Rhabarber, Aloe oder Sennesblätter. Durch die Nebenwirkungen dürfen die anthrachinonhaltigen Abführmittel heute nur kurzfristig verwendet werden. Diese Mittel dürfen nicht mehr zur Verdauungsförderung, sondern nur noch bei Verstopfungen verschrieben werden. Diese pflanzlichen Abführmittel werden darüber hinaus auch nur noch in therapiegerechten Packungsgrößen verkauft.

Die Nebenwirkungen von Abführmitteln

Wer sich rezeptfrei Abführmittel kaufen möchte, der sollte diese nur kurzfristig nutzen. Auf Dauer können schwere Nebenwirkungen bei den Abführmitteln entstehen. In der Regel sind viele Abführmittel nicht geeignet, dass diese über einen Zeitraum von mehr als 1 bis 2 Wochen genutzt werden. Werden Abführmittel langfristig genutzt, dann besteht die Gefahr, dass bei Darmreizung vermehrt Dickdarmpolypen auftreten. Erreichen diese Polypen im Darm eine bestimmte Größe, dann kann Darmkrebs entstehen. Wer rezeptfreie Abführmittel online bestellen möchte, der sollte wissen, dass leichte Bauchkrämpfe und Blähungen möglich sind. Durchfall sollte generell allerdings nicht auftreten. Sollte es zu Durchfall kommen, so war die Dosis zu hoch oder aber das Mittel wurde zu oft genutzt. Wer die Dosierung von dem Abführmittel beachten möchte, der sollte den Apotheker oder Arzt fragen. Werden Abführmittel über einen längeren Zeitraum genommen, dann kann ein Gewöhnungseffekt auftreten. Besteht der Gewöhnungseffekt, dann werden ständig höhere Dosierungen benötigt, damit die abführende Wirkung erzielt wird. Falls dann die Mittel wieder abgesetzt werden, dann ist es für einen längeren Zeitraum der Fall, dass der Darm nur noch eingeschränkt arbeitet.

Ist der Kaliummangel eine gefährliche Nebenwirkung?

Oftmals werden durch Abführmittel vermehrt Mineralstoffe und Wasser ausgeschieden. Dies führt oftmals dazu, dass die Darmtätigkeit noch weiter verringert wird. Nicht selten führt die Abführmitteleinnahme mit der Zeit dann zur Abhängigkeit und dies ist ein richtiger Teufelskreis. Besonders wenn viel Kalium verloren wird, dann kann es bei unterschiedlichen Organen zu Störungen kommen. Zu den Organen gehören Muskulatur, Herz und Nieren. Es kann zu Leberstörungen, Blasenlähmungen, Herzrhythmusstörungen, Potenzschwäche und Muskelschwäche kommen. Auch der Darm selbst kann verändert werden und so kann die Darmmuskulatur durch einen Mangel an Kalium geschwächt werden und mit der Zeit kann sich die Darmwand verdünnen. Der Inhalt kann von dem Darm nicht mehr in Richtung Ausgang gepresst werden, wenn die Muskulatur geschwächt ist. Es können erneute Verstopfungen entstehen, welche allerdings dann durch das Abführmittel an sich hervorgerufen werden. Bei Abführmitteln mit Phenolphthalein oder Bisacodyl können wie auch bei antrachinonhaltigen Pflanzenextrakten wie Sennesblätter oder Aloe starke Nebenwirkungen möglich sein. Langfristig steigt so das Risiko für gewisse Krebsarten wie zum Beispiel einem Harnwegstumor.